Schabbat Schalom! Ein Gebetshaus für alle Völker.

DSCF7432Ich möchte eine sehr interessante Stelle aus der Schrift vorlesen: „Denn so spricht der HERR von den Verschnittenen“ (Jes. 56:4).

Wer sind die Verschnittenen? Die Diener des Harem, aber nicht nur. Das sind die Leute, welche aufgrund ihrer physischen Unvollkommenheit, nicht mehr das Recht haben im Tempel dienen zu können, sie können nicht mehr ein Teil von Gottes Verheißung sein. Wichtig ist, dass sie von der Gesellschaft Israels getrennt sind.

Und Gott redet über diese: „welche meine Sabbate halten und erwählen, was mir wohl gefällt, und meinen Bund fest fassen“ (Jes. 56:4). Also bedeutet dies, dass es welche gab, welche den Sabbat eingehalten haben. Aber Harems und Verschnittene sind eigentlich kein jüdisches Thema. Diese Verschnittenen sind kastrierte Menschen (Eunuchen), die keine Hebräer waren.

Gott aber redet genau zu diesen Menschen, zu einer Minderheit, zu denen von ihnen, die den Sabbat halten: „Ich will ihnen in meinem Hause und in meinen Mauern einen Ort und einen Namen geben, besser denn Söhne und Töchter; einen ewigen Namen will ich ihnen geben, der nicht vergehen soll“ (Jes. 56:5).

Also redet Gott zu den Eunuchen, welche von Israel ausgegrenzt sind und nur unter sich wohl fühlen können. Gott spricht genau zu ihnen.

Und weiter lesen wir: „Und die Fremden, die sich zum HERR getan haben, dass sie ihm dienen und seinen Namen lieben, auf dass sie seine Knechte seien, ein jeglicher, der den Sabbat hält, dass er ihn nicht entweihe, und meinen Bund festhält, die will ich zu meinem heiligen Berge bringen und will sie erfreuen in meinem Bethause, und ihre Opfer und Brandopfer sollen mir angenehm sein auf meinem Altar; denn mein Haus wird heißen ein Bethaus allen Völkern“ (Jes. 56:6,7).

Ebenso Ausländer, welche vom hebräischen Volk abgelehnt wurden, werden kommen und auch ein Teil der Verheißung werden. Aus welchem Grund? Aus dem Grund, da sie nach Gottes Geboten leben und handeln werden. Zum Beispiel werden auch den Sabbat halten. Aber wann kommt diese Zeit?

Diese Zeit ist schon eingetroffen. Ungefähr 15-20 Jahren nach der Auferstehung Jeschuas, hat Gott angefangen Nichtjuden zum Glauben zu führen. Auch wenn sie nach der damaligen jüdischen Sichtweise nichts wert waren und von der jüdischen Gesellschaft abgelehnt wurden, nimmt Gott sie dennoch auf, weil sie den Sabbat und Gottes Gebote halten.

Daher ist deine Nationalität nicht von Bedeutung, genauso wie ob du dich würdig genug hältst oder nicht, Gott hat gesagt: „die will ich zu meinem heiligen Berge bringen und will sie erfreuen in meinem Bethause“.

Schabbat Schalom

Dmitriy Siroy