Schabbat Schalom! Wie stellen wir uns Gott vor?

DSCF2169Ich möchte euch fragen: Wisst ihr wie man Gott richtig lobt oder anbetet? Der Eine sagt, dass man immer auf den Knien sein muss, jemand anderes sagt, dass man nicht traurig sein darf vor Gott, sondern nur freuen. Der dritte sagt: „Man darf nicht aus dem Gleichgewicht kommen, Freude werden wir nur im Himmel haben, aber hier, auf der Erde, ist nur die Hoffnung, aus diesem Grund leiden wir hier.“ Alles ist richtig.

Andere sagen, dass man Gott nur während der Liturgie anbeten muss, welche uns der Rabbi geboten hat. Richtig? Auch richtig. Auch hört man: „Warum brauchen wir eine Liturgie? Wir werden springen, laufen, wohin es uns leiten wird, dorthin werden wir auch gehen!“ Richtig? Auch richtig.

Also wie sollen wir den jetzt Gott anbeten? Und wo steht im Neuen Testament was darüber? Nirgendswo. Und wisst ihr warum? Weil schon früher darüber geschrieben wurde und alle Menschen wussten wie es geht. Es war nicht nötig Änderungen vor zu nehmen.

Die letzten zwei Psalmen zeigen uns ein Beispiel wie man Gott anbetet. „Alles, was Odem hat, lobe den HERRN! Halleluja!“(Psalm 150:6). Alles – Engel im Himmel, Jerusalem, Berge, Sterne – Alle preisen Gott! In den Psalmen lesen wir, dass der Lobpreis an Gott überall und in jeder Situation stattfinden muss, mit Tänzen und Musik, gespielt auf den verschiedensten Instrumenten, bis hin zu den hellsten Zimbeln – riesigen Trommeln, welche ein lautes Donnern von sich geben.

„1 Halleluja! Lobet den HERRN in seinem Heiligtum; lobet ihn in der Feste seiner Macht!

2 Lobet ihn in seinen Taten; lobet ihn in seiner großen Herrlichkeit!

3 Lobet ihn mit Posaunen; lobet ihn mit Psalter und Harfe!

4 Lobet ihn mit Pauken und Reigen; lobet ihn mit Saiten und Pfeifen!

5 Lobet ihn mit hellen Zimbeln; lobet ihn mit wohlklingenden Zimbeln!

6 Alles, was Odem hat, lobe den HERRN! Halleluja!“

(Psalm 150:1-6)

Schabbat Schalom                                                                                  

Dmitriy Siroy