Sukkot/ Laubhüttenfest

SukkotRede zu den Söhnen Israel: Am fünfzehnten Tag dieses siebten Monats ist das Fest der Laubhütten sieben Tage für den HERRN. Am ersten Tag soll eine heilige Versammlung sein, keinerlei Dienstarbeit dürft ihr tun. Sieben Tage sollt ihr dem HERRN ein Feueropfer darbringen. Am achten Tag soll für euch eine heilige Versammlung sein, ... (3.Mose 23:34- 36)

Wir feiern Sukkot, das größte Freudenfest des jüdischen Jahres, das acht Tage dauert und am 15. des Monats Tischri im jüdischen Kalender (3. Oktober in 2009) beginnt. Es erinnert an den Auszug des Volkes Israel aus Ägypten. Gleichzeitig ist es ein Erntedankfest. Sukkot, hebräisch für „Hütten“, ist das dritte und letzte biblische Herbstfest und heißt zu deutsch Laubhüttenfest. Das Volk Israel soll in Hütten wohnen als Erinnerung an die Wanderung in der Wüste zum Verheißenen Land. Diese werden - unter Beteiligung aller Familienmitglieder - aus Zweigen, Ästen, Blättern, Stroh, Heu und Stoffplanen unter freiem Himmel, im Garten, auf dem Hof oder auf dem Balkon gebaut und sollen den „Bewohnern“ ein Gefühl der Vergänglichkeit geben. In der Sukka (Hütte), die vier Wände haben muss, werden die Mahlzeiten abgehalten, es wird gefeiert und oft werden auch religiöse Texte gelernt. Bei entsprechendem Klima kann auch in der Sukka übernachtet werden. Sukkot erinnert als Erntedankfest an die wunderbare Versorgung durch Gott. Das Errichten der Laubhütte erinnert daran, dass der Mensch sich auf nichts Irdisches verlassen kann und soll, weil es jederzeit verloren gehen kann. Das einzige Beständige ist Gott, der mit Seinem Volk geht.Sukkot

Weder in der Wildnis des Sinai, noch heute in der Welt gab und gibt es eine absolute, vollkommene Ruhe für Gottes Volk – selbst nicht für Gläubige. Die Laubhütte hat den Charakter einer temporären Wohnung, wie auch unser Aufenthalt auf dieser Erde. Aber unsere Hoffnung ist, eines Tages bei Gott zu sein, im wahren Verheißenen Land, im Himmel. Schon der Patriarch Abraham hatte diese Hoffnung: Durch Glauben siedelte er sich im Land der Verheißung an wie in einem fremden und wohnte in Zelten mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung; denn er erwartete die Stadt, die Grundlagen hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist. (Heb 11:9-10).

Deshalb sollen wir hier nicht so leben, als wäre dies schon unsere ewige Heimat. Unser Herr und Erlöser, Jeschua (Jesus), ist schon dabei, unsere ewige Wohnung zu bereiten (Joh 14:2-3). Lasst uns deshalb darauf achten, dass wir unsererseits immer bereit, das heißt rein, sind, von Ihm empfangen zu werden. Denn auch wir wollen ewiglich dort sein, wo Er ist.