Herzliche Einladung zur Feier des Pessachfestes 2017

 

Herzliche Einladung

zur

 Feier des Pessachfestes

 Samstag, 15. April 2017  16.00 Uhr

im JESUS-HAUS

40237 Düsseldorf  Grafenberger Allee 51-55

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PESSACH (Passah)

           Das Pessachfest ist das erste der drei großen Jahresfeste JHWHs, des Gottes Abrahams, Isaaks und Israels.

Jeschua (d.h. JHWH rettet; deutsch: Jesus) feierte Pessach, solange er lebte, nach den Anordnungen seines Vaters im Himmel – mit seinen Eltern, mit seinen Jüngern, mit Seder2010 021 001der ganzen Gemeinde Israels.   Als Jeschua zum letzten Mal mit seinen Jüngern das Pessachmahl in Jerusalem feierte, nahm er das ungesäuerte Brot und sprach: „Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis. Danach nahm er den Kelch und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird.“ Jeschua von Nazareth ist Jude; er ist der Messias, der König Israels. Er bestätigte die Anordnung Gottes, den Anlass und die Aussage des „Pessach-Festes“, indem er sich selbst als „makelloses Opferlamm“ für die Sünden seines Volkes hingab. Durch ihn wurde das Bundesversprechen JHWS, unseres himmlischen Vaters, mit Israel erneuert.

Seither feiern seine Jünger das Fest nicht nur im Gedenken an die Befreiung aus der Sklaverei in Ägypten. Wir feiern heute wie damals unsere Errettung von jeglicher Sklaverei, die Befreiung aus Sünde und Tod. Jeschua ist das wahre Pessachlamm, das die Sünden seines Volkes und der Welt trägt. Er starb den Opfertod zur gleichen Zeit, als die Pessachlämmer im Tempel zu Jerusalem geschlachtet wurden. Durch ihn wurden die Opfergebote JHWHs vollkommen erfüllt.

Sein Blut befreit auch heute von Sünde und Schuld und sein Blut wäscht auch heute rein von aller Ungerechtigkeit in unserem Leben – wenn wir zu ihm umkehren. Sein Blut auf den Tür-pfosten unseres Lebens bewahrt uns auch im Gericht Gottes am Ende der Zeit, wenn unser Leben offengelegt wird – das ist das zukünftige Pessach, dessen Vorschattung wir heute schon feiern.

Das Kirchenkonzil von Nizäa verfügte im Jahr 325, dass die biblischen Festtage für die Christen-heit abgeschafft und das „Osterfest“ eingeführt wurde – in Abgrenzung von den Juden. Diese Abkehr der Kirche von Gott und seinem Volk erfordert Buße: praktische Umkehr.

Papst Johannes Paul II. betete im März 2000 in Jerusalem: „Gott unser Vater. Du hast Abraham und seine Nachkommen erwählt, um deinen Namen unter den Menschen zu verbreiten. Wir sind tieftraurig über das Verhalten all jener, die im Laufe der Geschichte diesen deinen Kindern (gemeint sind die Juden) Leid zugefügt haben, und bitten dafür um Vergebung. Wir möchten uns zu wirklicher Brüderlichkeit mit dem Volk des biblischen Bundes bekennen.“

Wir leben in den Tagen der Wiederherstellung Israels: Der Geist Gottes reinigt seine Gemeinde und sammelt sie – ein Wunder vor unseren Augen.

Wir feiern die Befreiung durch Jeschua als Ge-schwister, die durch das Blut des Lammes gerettet sind und gelobt haben, nach Gottes Geboten zu leben: Juden und Christen feiern gemeinsam.

 

von Johannes Engelhardt