Zeugnisse

Vertraue Gott in Allem.

DSCF4026 001Die Kapitel der wöchentlichen Toralesung sind sehr interessant, über welche ich reden möchte. Es geht dort um den Aufbau des Heiligtums, Teruma – Darbringungen.

Was war das wichtigste im Judentum vor der Ankunft von Jeshua HaMashiach? Natürlich, der Tempel. Aber es war nicht der Tempel, als Ort selber, sondern die Geschehnisse die dort geschahen. Wie reinigte, heiligte, lebte man mit Gott und wie haben die gläubigen Juden die Errettung bekommen, bevor Jeschua kam? Durch den Glauben und Opfergaben. Also glaubten sie, dass diese Opfer sie reinigt. Und sie brachten die Opfer in den Tempel, opferten es dort auch, und glaubten, dass an Jom Kippur, als ganz Israel kam, sie sich durch das Blut des Opfers reinigen. Alles geschah durch den Glauben, so wie auch heute auch noch.

Wir lesen im Matthäus Evangelium was Jeshua, während er auf den Ölberg stieg, sagte: „Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken versammelt unter ihre Flügel; und ihr habt nicht gewollt! Siehe, »euer Haus soll euch wüst gelassen werden“ (Matth. 23:37,38).

Was bedeutet „wüst“ (es geht hier um den Tempel)? Wie war wohl die Reaktion der Leute, welche Gott lieben und verehrten, welche die Gesetzte kannten, welche auch verstanden, dass wenn es keinen Tempel mehr gibt, dass von ihrem Glauben nichts mehr übrig bleibt. Wie viel verstanden sie, von dem was Jeshua zu ihnen sagte? Sie konnten ihm nur vertrauen.

In der Bibel gibt es eine sehr große Anzahl an Stellen, welche wir nicht verstehen. Das einzige Mal, dass wir Gott vertrauen können ist, dass wenn er was gesagt hat, er sich nicht irrt oder mit uns experimentiert.

Kehren wir zurück zu unserem wöchentlichen Abschnitt, 2. Mose Kapitel 25. Moses erzählt dem Volk, wie man die Stiftshütte baut, und was man dafür machen muss. Und dann kommt einem die Frage auf, woher weiß Moses das? Einige denken, dass Moses und die Propheten einen Stift nahmen, und während sie in Trance waren, die Befehle Gottes aufschrieben.

In diesem Kapitel sagt Gott zwei Mal eine sehr interessante Sache: „Genau nach dem Plan, den ich dir von der Wohnung und ihrem ganzen Gerät zeige, sollt ihr's machen.“ (2.Mose 25:9). Und in Vers 40: „Und sieh zu, dass du alles machst nach ihrem Plan, der dir auf dem Berge gezeigt ist.“

Das bedeutet, dass alles was wir in der Tora lesen, nicht Moses Gesetzte, nicht die jüdischen Feste und jüdischen Traditionen sind. Das alles, was Moses erzählt, alles was in der Tor aufgeschrieben ist und wie Paulus später sagen wird, ist die Schrift inspiriert von Gott (2.Tim. 3:16).

Das ist alles das was Gott Moses auf dem Berg Sinai überbracht hat. Er hat Moses alles gezeigt und die Größen gegeben, erklärt, wie dies gemacht wird und dies danach einige Male wiederholt…

Wieso? Wieso ist es Gott so wichtig, dass wir dies alles wissen? Weil wenn wir es nicht wissen würden, dann würden wir unsere eigenen Dinge dazu erfinden und experimentieren.

Gott hat uns sehr genaue Angaben gegeben, welche für uns nicht immer verständlich sind. Und welche uns auch nicht immer gefallen. Aber uns fragt ja auch keiner! Gott ist souverän! Wir sind dazu erschaffen worden um zu erfüllen und zu vertrauen. Dann wird es uns gut gehen.

Deswegen möchte ich euch wünschen, dass ihr Gott folgt, unabhängig in welcher Situation ihr euch befindet.

Dimitriy Siroy

Ich weiß, egal was passiert, Gott lässt mich nicht alleine. Irina Kutina

DSCF7660Brüder und Schwerstern, ich möchte euch erzählen wie ich, zu Gott gekommen bin. Dieser Weg fing sehr lange zurück an.

Ich fange damit an, als ich vier jahre alt lebte ich ohne meine Mutter, aber mit meinem Vater. Nimand und keiner hat mir keiner gesagt, dass Gott existiert, dass alle um mich herum von Ihm erschafen wurden, und wir auch. Und nur mit ungefähr 12 Jahren, habe ich gefühlt, dass jemand mir in meiner nicht einfachen Kindheit hilft, meistens wenn ich Angst hatte oder es für mich schwierig wurde. Obwohl ich kein einziges Gebet kannte, habe ich in schwierigen Minuten angefangen ohne Worte zu beten, in Gedanken, ich habe um Hilfe gebetet, schon wissend das es Gott gibt.

Als ich älter wurde, habe ich angefangen eine Gemeinde zubesuchen. Das war mehr eine Verstärkung für mich, aber, nicht nachgedacht, habe ich immer noch den Einen-Lebenden Gott.

Im Jahre 2000 bin ich mit meinen Eltern nach Deutschland umgezogen. Am Anfang der Auswanderung ist es immer schwer. Ich bin weiterhin in in eine Gemeinde geganen, aber dieses mal in Düsseldorf, Aber seltener denn in mir wurde es dunkler und einsamer...

Einmal lag in meinem Briefkasten eine Einladung zu Schabbat von der Gemeinde "Beit Hesed".

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Alles was ihr macht, soll so sein, wie für den Herrn. Yevgeniy Sosimenko

yevgenijsosimenko01Dem Herrn sei dank, dass wir uns treffen können, um gemeinsam den Herrn zu preisen.

Den in dem Moment, indem sie der Mensch bekehrt und anfängt, dem Herrn zu dienen, verändert sich sein ganzes Leben, seine komplette Denkweise.

Das, was der Mensch in der Bibel liest, kann er an bestimmten Diensten in der Gemeinde anwenden. Das heißt, er könnte z.B. die Thoralesung führen, Musikinstrument spielen oder singen während des Gottesdienstes, den Saal sauber machen, oder auch das Geschirr spülen nach dem Teetrinken anschließend an den Gottesdienst. Für den Herrn zählt nicht, wo oder was er machen wird, sondern wie er es machen wird.

Nehmen wir als Beispiel den Moses. Er war ein gebildeter Mann, denn er lebte 40 Jahre in dem Haus des Pharaos in Ägypten und anschließend 40 Jahre in der Wüste. Siehe da, mit 80 Jahren wählt Gott ihn für einen Dienst aus. Wie wir alle wissen, hat Moses sich dagegen gewährt und tausend Gründe gesucht, um nicht dach Ägypten zu gehen, um die Israeliten zu holen. Nichtsdestotrotz ist er gegangen. Selbst nach dem Auszug der Israeliten aus Ägypten, als der Herr sein Volk bestraffen wollte, sagte Moses: „Wenn die sie bestraffen willst, so dann auch mich.“ Denn er konnte sich mittlerweile sich ohne Israel und sein Dienst nicht mehr vorstellen. Sein Dienst wurde zu seinem Leben.

Wie wundervoll es doch wäre, wenn der Dienst dem Herr auch das wichtigste in unserem Leben wäre. So ein Dienst wird von Paulus in Kolosser erwähnt: „Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem HERRN und nicht den Menschen, und wisset, dass ihr von dem HERRN empfangen werdet die Vergeltung des Erbes; denn ihr dienet dem HERRN Christus. Wer aber Unrecht tut, der wird empfangen, was er unrecht getan hat; und gilt kein Ansehen der Person". (Kol.3:23-25) Auch ich würde gerne heute darüber sprechen. Lasst uns zunächst noch eine Bibelstelle (2.Chr.31) lesen, doch zuvor möchte ich euch kurz die Vorgeschichte näher bringen. 725 Jahre vor der Geburt Jesus gab es in Israel einen Zaren Namens Hiskia. Die Schrift lehrt uns, dass er ein Richtighandelnder Zar war. Dieser wollte das Passahfest erneuern und sandte Läufer zu den Oberen des Israels, die in Assur in Gefangenschaft waren, mit dem Ziel diese freizugeben für die Erneuerung des Passahfests. Aber auch um von der Götzenanbetung, die es zu der Zeit in Israel gab, wegzulenken, sprich sie sollten sich von diesen Abwendungen und zum wahren Gott begeben.

 Hiskia sagte, dass wenn wir uns an den Herrn wenden, dann wird er unsere Gebete erhören. Und wir lesen ab Vers 20: “Also tat Hiskia im ganzen Juda und tat, was gut, recht und wahrhaftig war vor dem HERRN, seinem Gott. Und in allem Tun, das er anfing, am Dienst des Hauses Gottes nach dem Gesetz und Gebot, zu suchen seinen Gott, handelte er von ganzem Herzen; darum hatte er auch Glück. Also tat Hiskia im ganzen Juda und tat, was gut, recht und wahrhaftig war vor dem HERRN, seinem Gott.Und in allem Tun, das er anfing, am Dienst des Hauses Gottes nach dem Gesetz und Gebot, zu suchen seinen Gott, handelte er von ganzem Herzen; darum hatte er auch Glück. Nach diesen Geschichten und dieser Treue kam Sanherib, der König von Assyrien, und zog nach Juda und lagerten sich vor die festen Städte und gedachte, sie zu sich zu reißen“ (2Chr.31:20-21; 32:1).

Ist auch die Aussage: „Nach diesen Geschichten und dieser Treue“, aufgefallen? Nicht nach irgendwelchen Versprechungen, schönen Wörtern oder die Befehle eines Zaren, nein nach Taten und Treue. Nur nach dem der Heskia Treue erwiesen hat, konnten seine Worte das Volk stärken. Somit war sich das Volk sicher, dass der Zar sowohl ein treuer Diener dem Herrn aber auch Israel ist.

Doch nun stelle ich uns die Frage, ob wie dem Herrn treue Diener sind. Tun wir diese Taten mit dem Herzen oder weil es so erwartet wird? Wenn wir jedoch dem Herrn voller Liebe und Eifer dienen, kann am Ende kein Feind zu uns kommen und behaupten wir würden nur reden, jedoch nichts machen.

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Es ist besser auf Gott zu vertrauen als auf eigene Kräfte. Yevgeniya Chyzhevska

Zu Gott bin ich lange Zeit „gegangen“, doch zu ihm gekommen bin ich vor kurzer Zeit. Als ich in der Ukraine gelebt habe, bin ich auf Verlangen meiner Mutter manchmal in die russisch-orthodoxe Kirche gegangen. Traditionsgemäß habe ich die Kirche in der Zeit der Feste besucht. Zur Beichte bin ich dort nur ein Mal gegangen, das zweite Mal war es hier in Düsseldorf. In der Kirche war ich darüber empört, dass der Pfarrer mir angeblich meine Sünden erließ. Mein Bewusstsein hat sich immer dagegen gewehrt. Ich habe gedacht: „wer ist er, etwa Gott, dass er mir meine Sünden vergibt? Vielleicht ist er noch mehr ein Sünder als ich!“ Den Ritus des Händeküssens habe ich nicht verstanden und wollte nicht akzeptieren, aber die Ordnung in der Kirche hat mich angezogen. Doch in der orthodoxen Kirche habe ich nie was von Bekehrung gehört.

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Tatjana Rudozub

Tatjana RudozubSchon seit meiner Kindheit machte ich mir Gedanken über den Tod und fürchtete ihn. Um genauer zu sein fürchtete ich dasjenige, was nach ihm kommt – die Hölle. Ich hörte, dass gute Menschen nach ihrem Tod ins Paradies, schlechte – in die Hölle kommen. Ich hatte keine Zweifel: der Weg ins Paradies war für mich geschlossen. Denken Sie nicht, dass ich ein besonders schreckliches Kind war – ganz und gar nicht, eher ruhig und nett. Doch ich kannte mich von innen, wie böse und verdorben ich war. Ich kannte all meine Gedanken und Taten und diese erfreuten mich überhaupt nicht. Mein Herz sprach gegen mich. Ich wollte mich so schnell wie nur möglich ändern, wollte gut und richtig werden. Doch dieser Wunsch blieb nur ein Wunsch, der mit der Zeit nicht mehr so aufdringlich wurde und auch die Angst vor dem Tod schrumpfte.


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